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Interviewreihe, 3. Teil: Investitionen, Mut und Vernetzung – Das wünschen sich Radiomacher von 2016

Im 3. Teil unserer Interviewreihe haben wir Radioexperten gefragt, was auf ihrer ganz persönlichen Wunschliste für die Radioarbeit 2016 steht. Die Wünsche reichen dabei von technologischer Verbesserung von Empfangsgeräten, mehr Investitionsbereitschaft, größerem Mut zum Ausprobieren bis hin zu berührenden Erlebnissen für die Hörer.

Welchen persönlichen Wunsch hättet ihr für eure Radioarbeit im Jahr 2016?

Christian Schalt, Branchenexperte: Ich wünsche mir, dass in der deutschen Radioszene etwas mehr über Technologie nachgedacht und dementsprechend investiert wird. Wer im Digitalmarkt erfolgreich sein will, muss mit technischen Innovationen den Erfolg suchen.

Wolfram Tech: Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten… Wenn ich einen persönlichen Wunsch frei hätte, wünsche ich mir, dass die Geräte-Industrie, die DAB+ und IP-Radios herstellt, endlich einfach zu bedienende Geräte entwickelt.

„Ich wünsche mir endlich einfach zu bedienende Geräte für DAB+ und IP-Radio.“

Es kann doch nicht sein, dass immer noch „neue“ Radios angeboten werden, die mit einem 2-3 Zeilen Display ausgestattet sind.

Uli Dambeck, Ressortleiter Online BAYERN 3:  Ich wünsche mir, dass wir unseren Hörern und Nutzern 2016 jeden Tag mindestens ein Erlebnis bieten, das sie berührt. Und zwar unabhängig davon, auf welchem Weg und an welchem (virtuellen) Ort wir sie erreichen.

Tobias Brauhart, Programmchef 89.2 Radio Potsdam: Ich wünsche mir mehr Tools, die die Arbeit erleichtern. Redaktionssysteme, die es möglich machen, dass Beiträge nur einmal angefasst werden müssen, um sie sowohl im Sender als auch in allen sozialen Netzwerken nutzen zu können.

David Kaufmann, Geschäftsführer Radio Inside: Ich wünsche mir auch im kommenden Jahr mehr Hörer, die sich durch den Virus von Radio Inside anstecken lassen.

Hannes Mehring, Geschäftsführer CrowdArchitects GmbH:  Ich würde es begrüßen, wenn die Es-sollte-alles-bleiben-wie-es-ist-Sager verstummen und Radio in Deutschland erkennt, dass die Zukunft multimedial ist.

„Ich wünsche mir mehr Mut beim Ausprobieren neuer Formate.“

Ich wünsche mir mehr Mut beim Ausprobieren neuer Formate und ein Bewusstsein dafür, dass personelle Ressourcen gleichmäßiger auf die verschiedenen Mediengattungen aufgeteilt werden.
Dazu wünsche ich mir natürlich, dass wir möglichst viele Sender als Partner für CrowdRadio gewinnen, um aus der Mitte heraus weiterhin die coolsten Radio-Apps der Welt bauen zu können!

Im 1. Teil und 2. Teil unserer Interviewreihe verraten Radioexperten, welche Veränderungen 2016 allgemein auf die Radiobranche zu kommen und welche Trends und Technologien eine wichtige Rolle für die Radioarbeit spielen werden.

Kategorie:

Markt

Datum:

16. Dezember 2015

Autor:

Katharina Meißner, Marketing und PR

Katharina ist bei CrowdArchitects für den Bereich PR und Marketing zuständig und hat schon während ihrer Masterthesis ihr Herz an CrowdRadio verloren. Die studierte Medienmanagerin jongliert gerne mit Worten, schwört auf ihren englischen Schwarztee und hat zu beinahe jeder Lebenssituation ein Zitat aus den Simpsons parat.

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