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Ein Blick auf Swift

Swift – Die Entwickler-Welt spricht darüber und auch wir haben uns die neue Programmiersprache von Apple einmal genauer angeschaut.

Die Neue von Apple

Am 2. Juni 2014 stellte Apple auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) eine eigene neue Programmiersprache namens „Swift“ für iOS und Mac OS X vor. Die objektorientierte Sprache greift Ideen anderer moderner Programmiertechnologien auf und ist mit Objective-C, der derzeitigen Sprache von Apple, kombinierbar. Ab Herbst nimmt Apple dann Apps entgegen, die komplett in Swift geschrieben sind.

Apple_Swift_Logo

Auf den ersten Blick

Der erste Eindruck von Swift: hier hat Apple einen gelungenen Spagat zwischen der Einfachheit einer Skript- und der Stabilität einer Compilersprache geschafft. Swift ermöglicht ein einfacheres und schnelleres Programmieren, aber auch eine optimierte Performance, d.h. eine schnellere Ausführung der Apps. Ein Beispiel für gesteigerte Flexibilität in der Programmierweise ist, dass man hier Variablentypen angeben kann, wenn man Typenstabilität braucht, aber nicht muss, wenn typenübergreifende Mechanismen verwendet werden sollen.
Auf der Schattenseite der beschleunigten Entwicklung steht allerdings die Gefahr weniger akkurate Codes zu schreiben. Der Entwickler muss mit Swift deutlich selbstständiger auf einen guten Stil achten, da der Compiler wesentlich mehr durchgehen lässt, was schnell zu Wartungsdefiziten führen könnte.

Wichtige neue Funktionen

Viele neue Mechanismen waren zudem längst überfällig. Die Funktion der switch-case-Verzweigung wurde beispielsweise stark überarbeitet und erweitert. So sind jetzt nicht mehr wie früher nur numerische Werte als Anweisung möglich, sondern alle Formen von Werten, z.B. Text, sowie Zusatzoperationen. Generell wird das Arbeiten mit strings, also Zeichenketten in Form von Text, durch Swift um ein Vielfaches einfacher.

Das Fazit

Alles in Allem ist Apple mit Swift einen richtigen Schritt nach Vorne gegangen.
Natürlich ist hier als Entwickler eine gewisse Zeit des Um- und Einlernens notwendig. Dank der öffentlich zugänglichen Anleitung von Apple ist das jedoch gut machbar. Allerdings ist es ratsam, mit der vollständigen Programmierung von Apps im Swift-Code zu warten, bis die dazugehörige Entwicklungsumgebung Xcode 6.0 nicht mehr nur als beta-Version verfügbar ist. Momentan tauchen hier bei der Code-Vervollständig noch kleine ärgerliche Fehler auf, die den Spaßam Erlernen der Sprache etwas ausbremsen können.

Kategorie:

Technologie

Datum:

2. Juli 2014

Autor:

Katharina Meißner, Marketing und PR

Katharina ist bei CrowdArchitects für den Bereich PR und Marketing zuständig und hat schon während ihrer Masterthesis ihr Herz an CrowdRadio verloren. Die studierte Medienmanagerin jongliert gerne mit Worten, schwört auf ihren englischen Schwarztee und hat zu beinahe jeder Lebenssituation ein Zitat aus den Simpsons parat.

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